Dienstag, 20. Januar 2009

- zweite bergetappe, das eigentliche ziel -



in unseren traumen hatten wir es uns nicht annaehernd so schwer vorgestellt, diesen vulkanriesen namens COTOPAXI, zu besteigen...patrick und bjoern haben heute noch alptraeum beim gedanken daran es nochmals zu versuchen !!!

aber erst mal von anfang an...





nach unserem trainingsberg, ruminahui, zur weiteren akklimatisation stand uns am naechsten tag "nur" der aufstieg zum basecamp, dem refugio jose ribas auf 4800 m und ein kurzes training mit steigeisen und eispickel an der gletschergrenze bei 5000 m bevor...



trotz diamox und viagra hatten unsere jungs die ersten anzeichen...nein nicht was ihr jetzt denkt... der HOEHENKRANKHEIT... hier stellt sich wieder einmal die ungrechte frage warum nur die maenner... uebelkeit und kopfschmerzen machten den somst sehr fitten, starken, total durchtrainerten und maskulinen typen einen strich durch die rechnung...
(@ Ina sowas kann ja nur von Bjoern kommen...) (@ bjoern....stimmt gar nett!!!)

Nach dem besagten training stand dann nur noch eine kleine mahlzeit und das frueh ins bettgehen, um 19uhr, auf der to-doliste.
dabei musste ina und bjoern feststellen, dass ihre fuer die tropen gekauften schlafsaecke auch nur hierfuer geeignet waren... zu gut deutsch... es war arschkalt...
zum glueck mussten wir nur5 stunden durchzittern, bis der imaginaere hahn und uns um 1 geweckt hatte. ein kurze nahrungsaufnahme...
eingepackt in spezialkleidung, bewaffnet mit stirnlampe, es war noch dunkel, steigbuegel und eispickel wagten wir den versuch des aufstiegs....





leider!!! blieb es auch nur bei einem versuch...wenn man es positiv sehen will, schafften wir nachts um 1 uhr... bei eiseskaelte und schneefall, sagenhafte 40000 Hoehen-cm bis wir wieder die hoehenkrankheit zu spueren bekamen und deshalb abbrechen mussten.

die "glucklichen" bergsteiger die die eigentliche hoehe von 5987 m erklommen hatten, bekamen den nicht mal den 50 cm entfernten krater zu sehen ... aufgrund des starken schneefalls und der miesen sicht.

eine unvergessliche erfahrung war es fuer uns trotzdem, und sei es nur die (VORERST) eigene gesundheitliche grenze erlebt zu haben.

nach all den strapazen verliessen wir somit die anden und wendeten uns erstmals dem extremrelaxing zu. die heissen quellen von banos erwarteten uns.

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