... als wir im cotopaxi-nationalpark ankamen, bagann unsere erste richtige bergetappe... und zwar hinauf zum gipfel des ruminahui, ein zerkluefteter vulkankrater mit einer Hoehe von 4900 m.
das wetter sollte uns so manchen streich spielen...und so erwartete uns bei tourstart ein heftiger gegenwind. im verlauf der naechsten 6 stunden haben wir so ziemlich jede wetteraenderung zu spuehren bekommen. ein staendiger wechsel von kaelte und waerme, sonne und regen...was wiederrum bedeutete, dass wir bei jedem wechsel auch die kleidung anpassen mussten.
hinzu kam, dass wir immer mehr mit der duenner werdenden luft zu kaempfen hatten.
hatten wir gedacht, dass 3900 m uns zu schaffen machen, so wurden wir eines bessern belehrt ... mit jeden weiteren 100 m wurde auch unser tempo immer langsamer... jeder schritt wurde langsamer, dafuer raste unser puls um so hoeher... doch der bei kurzen gutwetterphasen sich bietende ausblick entlohnte jeglicher muehe.
der letzte abschnitt sollte dann auch unsere nicht vorhandene kletterkenntnisse auf die probe stellen. bewaffnet mit helm und durch gurt und seil aneinander fixiert, versuchte uns luis unser guide, auf sicherem fusse bis an den gipfel zu bringen ... nach insgesamt 4 stunden aufstieg haben wir es unbeschadet geschafft.
der abstieg war im gegensatz dazu einfach nur mit spass verbunden ... die anstrengung hinter uns gelassen, lernten wir das sandsurfen kennen ...
und hatten dabei unser eigentliches ziel, den Cotopaxi die ganze zeit vor augen...
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